Ein Großteil der KFZ-Leasingfinanzierungen wird als Restwert-Leasing angeboten. Bei Restwert-Leasing (Teilamortisation) wird das Leasingentgelt so festgelegt, dass zum Ende der Vertragsdauer ein kalkulierter Restwert angesetzt wird. Dieser Restwert wird in der Berechnung des Leasingentgeltes als nicht amortisierbarer Teil angesetzt. In die Leasingkalkulation geht daher nur die Objektentwertung bis zu diesem Wert ein (das sind die Anschaffungskosten abzüglich dem Restwert). Damit ist die Rate im Vergleich zu einer Vollamortisation bei gleichen Finanzierungskosten und gleicher Laufzeit entsprechend niedriger.

Der Restwert wird von jedem Leasinganbieter unterschiedlich angesetzt. Zwar gibt es für Autos eine Vielzahl von statistischen Daten für den Gebrauchtwagenmarkt (z.B. Eurotax) – die Einschätzung bleibt allerdings ein Teil der Unternehmenspolitik der jeweiligen Leasinggesellschaft und ist nicht vorhersehbar. Insbesondere die tatsächlich gefahrenen Kilometer und der Zustand des Fahrzeuges haben dann bei einem Wiederverkauf einen erheblichen Einfluss auf die erzielbaren Verkaufspreise.

Ein hoher Restwert kann daher durchaus erheblich die Leasingrate vermindern. Entscheidet man sich am Ende der Leasingdauer jedoch dafür, das Auto nicht anzukaufen, verbleibt unter Umständen eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung beim Leasingnehmer. Wir versuchen durch unsere Restwertgestaltung eine etwaige Mehrbelastung durch konservative Wertansätze zu vermeiden und so unseren Kunden eine faire und transparente Vertragsgestaltung zu bieten.